Der Immobilienverband Deutschland (IVD) empfiehlt: Bei Vermietung und Verwaltung professionelle Dienstleister engagieren

Viele Eigentümer stehen bei der Vermietung ihres Hauses oder ihrer Wohnung vor der Frage, ob sie einen Dienstleister beauftragen oder es auf eigene Faust versuchen. Der Immobilienverband IVD rät, einen erfahrenen Spezialisten zu engagieren.

„Privaten Vermietern fehlt meist die nötige Erfahrung bei der Vermietung ihrer Wohnungen und sie laufen Gefahr, bei der Mieterauswahl Fehler zu begehen, die sie später viel Geld kosten können“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD. „Private Eigentümer sollten sich daher immer an einen auf die Vermietung von Wohnungen spezialisierten Makler wenden“, rät Schick. Dies sei der wirksamste Schutz vor Mietbetrügern. „Ein Mietbetrüger scheut die Dienste eines Immobilienmaklers oder Hausverwalters, weil er weiß, dass dieser eine umfassende Überprüfung des Interessenten vornimmt. Einen besseren Selbstschutz als die Zusammenarbeit mit einem professionellen Vermieter kann ein Eigentümer gar nicht bekommen“, erklärt Schick.

Bonität des Mietinteressenten prüfen

Schätzungen beziffern den Mietausfall durch säumige Mieter auf rund zwei Milliarden Euro pro Jahr. Mietrückstände gelten zwar als Kündigungsgrund, aber in der Praxis kann es bis zu 18 Monate dauern, bis die Wohnung geräumt ist. „Gerade für private Vermieter ist es daher wichtig, aus der Menge der Interessenten den geeigneten Mieter herauszufiltern“, erklärt Schick. „Viele verlassen sich dabei auf ihre Menschenkenntnis und darauf, dass der erste Eindruck bei der Besichtigung nicht trügt.“ Das sei allerdings keineswegs ausreichend. Denn bei der Mietersuche komme es vor allem auf harte Fakten an. Professionelle Immobilienmakler überprüfen die Liquidität und Zahlungsmoral der künftigen Mieter. Die gängigste Methode sind dabei Anfragen bei SCHUFA oder Creditreform. „Makler und Verwalter mit IVD-Mitgliedschaft haben hier den Vorteil, dass sie zum Einholen von Wirtschaftsauskünften auf verschiedene Kooperationspartner zurückgreifen können“, sagt Schick.

Professionelle Vermieter prüfen Mietinteressenten darüber hinaus mit einer Selbstauskunft. Diese sollte Angaben zu Namen und Geburtsdaten der zum Haushalt gehörenden Personen sowie Nationalität, Einkommen und Arbeitgeber des Interessenten und gegebenenfalls des Ehepartners enthalten. Für eventuelle Rückfragen sind auch der Name und die Anschrift des bisherigen Vermieters wichtig. Verpflichtend ist die Selbstauskunft für Mietinteressenten jedoch nicht. „Verweigert ein Interessent die gewünschten Angaben, sollte nach den Gründen gefragt werden“, rät Schick. „Hat der potenzielle Mieter offensichtlich etwas zu verbergen, kann das ein Grund sein, ihn bei der Vergabe der Wohnung nicht zu berücksichtigen.“

Quelle: www.ivd.net

 

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Hoch pokern und haushoch verlieren?

Folgender Bericht stammt aus dem IMMOBILIEN-PROFI,
17. Jahrgang, Ausgabe 75:

Eine empirische Studie zeigt: Überhöhte Angebotspreise führen zu dramatischen Vermögensverlusten.

Wer sein Haus oder seine Wohnung privat anbietet, hat selten eine genaue Vorstellung vom Marktwert dieser Immobilie. Dies führt dazu, dass in Verkaufsanzeigen meist mit ausreichend „Verhandlungsspielraum“ zum tatsächlichen Wert der Immobilie geplant wird.
Was viele Experten immer schon ahnten, konnte nun in einer ausführlichen Studie nachgewiesen werden. Der Preis ist noch heißer!

5 Prozent
Untersucht wurden der ursprüngliche Angebotspreis, die Dauer der Vermarktung und der spätere Verkaufserlös. Das Ergebnis überraschte selbst Experten: Wer eine Immobilie mit nur 5 Prozent oberhalb des Marktwertes anbietet, darf mit einer Vermarktungsdauer von 63 Tagen rechnen.

10 Prozent
Wird der „Verhandlungsspielraum“ größer, verlängert sich die Zeit bis zum Verkauf dramatisch. Bei 10 Prozent Aufschlag sind es schon 281 Tage und bei 20 Prozent braucht es mehr als ein Jahr, nämlich 379 Tage.
„Wenn es mehr Geld bringt, warte ich gerne ein Jahr“, wird sich mancher Eigentümer denken. Weit gefehlt!
Je höher der Einstiegspreis, desto niedriger der Erlös. In Zahlen: Wer eine Immobilie beispielsweise im Wert von 300.000 Euro mit leichtem Verhandlungsspielraum von fünf Prozent anbietet, verkauft später fast zum Marktwert, nämlich für 297.000 Euro.
Wer mit zehn Prozent Aufschlag startet, landet schon 4,5 Prozent unter dem Marktwert und veräußert die Immobilie in diesem Beispiel für nur noch 289.000 Euro.

20 Prozent
Dramatisch endet es für mutige Anbieter, die 20 Prozent zu hoch einsteigen, hier etwa bei 360.000 Euro. Sie verlieren ganze 15 Prozent des Wertes ihrer Immobilie und verkaufen nach 379 Tagen (s. o.) für nur noch 255.000 Euro.
Zählt man den Wertverfall der Immobilie und die lange Vermarktungszeit zusammen, dann entstehen durch falsches Taktieren erhebliche Vermögensverluste.

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Die Firma Sander Immobilien bietet Immobilienverkauf mit Leistungsgarantie.

Dazu gehört für uns auch ganz selbstverständlich das Erstellen eines Wertgutachtens.
Ziel ist die Ermittlung des reellen Verkehrswertes, den man innerhalb einer überschaubaren Frist  unter Berücksichtigung aller Marktfaktoren erzielen kann.

Zusätzlich wird von uns eine Wettbewerbsanalyse erstellt.

Wenn Sie nähere Informationen wünschen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Rufen Sie uns einfach an: 0491 – 978 300

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