Duldungspflicht von Modernisierungsarbeiten

Immer mehr Eigentümer führen energetische Modernisierungsmaßnahmen durch. Der Mieter ist diesbezüglich laut Gesetz verpflichtet, Modernisierungsmaßnahmen zu dulden und der Vermieter berechtigt, wegen des verbesserten Wohnwertes die Miete zu erhöhen.

Mit der Mietrechtsänderung zum 01.05.2013 wird bei energetischen Modernisierungen  darüber hinaus das Recht des Mieters eingeschränkt, die Miete wegen eventueller Beeinträchtigungen zu mindern, da z.B. die Wärmedämmung der Fassade für den Mieter Vorteile bringen (Verminderung des Energieverbrauches).
Gemäß dem neuen Paragraph 536a 1a BGB muss der Mieter in diesen Fällen drei Monate lang Beeinträchtigungen hinnehmen, ohne dass er die Miete mindern kann. Nach wie vor steht die Duldungspflicht des Mieters aber unter dem Vorbehalt, dass die Arbeiten für ihn keine unzumutbare Härte bedeuten. Kann der Mieter die Wohnung teils oder vollständig nicht nutzen, bleibt sein Minderungsrecht bestehen.

Voraussetzung ist nach wie vor, dass der Vermieter Modernisierungsmaßnahmen drei Monate vor Beginn der Arbeiten ankündigt und dabei über Art und Umfang, Beginn und Dauer der Arbeiten, sowie die zu erwartende Mieterhöhung informieren muss. Als Ausgleich zur Duldungspflicht kann der Mieter das Mietverhältnis außerordentlich kündigen.

Bundeskabinett verschärft Regeln: Makler müssen künftig Sachkundenachweis vorlegen

Auf der Homepage von Tagesschau.de haben wir einen interessanten Bericht zum Thema „Sachkundenachweis von Immobilienmaklern“ entdeckt.

Was ist daran neu?

Bislang war es in Deutschland nicht vorgeschrieben, für die Ausübung des Maklerberufes nachzuweisen, diesen Beruf erlernt zu haben bzw. sachkundig zu sein. Somit kann im Grunde jeder bei der zuständigen Behörde ein Gewerbe anmelden und sich als „Makler“ bezeichnen.

Welche Gefahren damit verbunden sein können, wird uns oft von verärgerten und enttäuschten Hauseigentümern berichtet, die an solche vermeintlichen „Experten“ geraten sind…

Unser Firmeninhaber Michael Holdt ist gelernter Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Er hat die Firma Sander Immobilien nach mehr als 15 Jahren Tätigkeit im Angestelltenverhältnis im Sommer 2015 übernommen. Zusätzlich zur fachlichen Ausbildung, die er mit dem Ablegen einer Prüfung vor dem Prüfungsausschuss der IHK abgeschlossen hat, wurde in all den Jahren zudem Wert auf fachliche Weiterbildung gelegt.

Für die Bereiche Vermietung und Verwaltung sowie auch unterstützend dem Verkauf von Immobilien ist Frau Kathrin Ribbing zuständig, die ihre Prüfung als Immobilienfachwirtin an der DIA (Deutsche Immobilien Akademie) in Freiburg sehr erfolgreich abgeschlossen hat. Sie wird sich zudem künftig im Prüfungsausschuss der IHK einbringen.

Weiterhin ist für das Jahr 2017 geplant, einem jungen Menschen eine Ausbildung in unserem Büro anzubieten und so die komplexe und vielschichtige Themenlandschaft rund um die Immobilie näherzubringen.

Daher begrüßen wir die neuen Regelungen sehr – denn:

Wer auf die Hilfe eines Dienstleisters zurückgreift, möchte sicher sein, dass dieser auch über die nötige Qualifikation verfügt.

Wir meinen: zu Recht !

 

Hier der vollständige Bericht der Tagesschau-Redaktion:

Wer Immobilienmakler werden will, braucht bislang nur eine behördliche Erlaubnis – eine Prüfung verlangt der Gesetzgeber nicht. Um die Verbraucher besser zu schützen, hat das Kabinett neue Regeln beschlossen. Makler müssen künftig ihre Qualifikation nachweisen.

Um eine Gewerbeerlaubnis zu erhalten, müssen Immobilienmakler in Zukunft einen Nachweis ihrer Sachkunde erbringen. Die Bundesregierung hat in einem Gesetzentwurf neue Regeln zur Berufszulassung von Maklern und Wohnungseigentumsverwaltern beschlossen. Verwalter brauchen künftig eine Erlaubnispflicht, für die ebenfalls eine erfolgreich abgelegte Prüfung sowie eine Berufs-Haftpflichtversicherung erforderlich sind. Damit würden Eigentümer vor finanziellen Schäden durch eine „fehlerhafte Berufsausübung“ geschützt, erklärte das Wirtschaftsministerium.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel erwartet von den neuen Regeln mehr Qualität bei der Arbeit von Maklern und Verwaltern. Außerdem werde der Verbraucherschutz im Immobilienbereich so „erheblich gestärkt“, erklärte der SPD-Politiker. Da für viele der Kauf einer Wohnung wichtiger für die Altersvorsorge oder Vermögensbildung werde, seien die neue Regeln gute Nachrichten.

„Alte Hasen“ von Regeln befreit

Wie der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter berichtet, sollen gewerbliche Wohnungseigentumsverwalter und Makler, die bereits sechs Jahre am Markt sind, von der Sachkundeprüfung befreit sein. Ohne Regelung bleibe außerdem die nicht gewerbsmäßige Verwaltung durch Miteigentümer oder die Verwaltung von eigenem Eigentum.

Der Verband rechnet damit, dass das Gesetz spätestens im ersten Quartal 2017 verkündet wird. Dann folge die Rechtsverordnung, die unter anderem die Kriterien für den Sachkundenachweis festlege. Ende 2017 dürfte dann die Berufs-Zulassungsregelung in Kraft treten.

Sicher • gut • vermieten.

Unser Vermietungsteam ist auch Ihnen gerne bei der Vermietung Ihrer Immobilie behilflich.

Team Vermietung

Vom Erstkontakt bis zum Mietvertrag – Wir machen das für Sie!

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Sander Immobilien – Unser Büroteam

SI alle 2

„Moin Moin“ und herzlich willkommen bei unserem Blog –
schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Ob kaufen oder verkaufen, ob mieten oder vermieten – auch im neuen Jahr sind wir wie gewohnt IHR Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Immobilie.

Sehen Sie uns so, wie wir uns sehen – als Dienstleister, der erst zufrieden ist, wenn Sie es sind.

Hauptstraße 36, 26789 Leer/Ostfriesland
Tel.: 0491-978 300

Geld sparen mit dem „Sander Immobilien Tipp“

Die Heizkosten machen den größten Teil der Nebenkosten aus. Deshalb lohnt sich das Sparen dort am meisten.
Richtiges Heiz- und Lüftungsverhalten kann die Kosten für eine 110m² große Wohnung je nach energetischem Standard um rund 300 Euro pro Jahr senken.

Die wichtigsten Vorgaben:

Die empfohlene Wohlfühltemperatur beträgt in Wohnräumen 20°C, im Bad 23°C, in Kinderzimmern 22°C, in Schlafräumen etwa 16°C. Allzu große Temperaturunterschiede sollten vermieden werden – sowohl bei der Nachtabsenkung als auch von Raum zu Raum. Mehrmals täglich Stoßlüften für 10 Minuten ist effektiver als dauerlüften. Die Heizkosten sinken durch niedrigere Raumtemperatur um 6 % pro Grad.

Quelle: Grabener Verlag

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Neues Melderechtsgesetz seit 01.11.2015 rechtskräftig

Als Mitglied im „Bund der Steuerzahler“ erhalten wir stets aktuelle Informationen.

Im aktuellen Magazin für November/ Dezember 2015 weist der Bund der Steuerzahler auf das neue Melderechtsgesetz, das seit dem 1.11.2015 gilt, hin.

Den Original-Artikel aus dem Magazin finden Sie nachfolgend.

Übrigens:
Für Vermieter, die uns mit der Vermittlung von Wohnraum beauftragen, liegt eine Formularvorlage bereit. Dies ist als Service unserer Dienstleistung inklusive.

 

Bund der Steuerzahler informiert - Neues Meldegesetz

Quelle: „Der Steuerzahler Wirtschaftsmagazin“
Ausgabe November/Dezember 2015; Seite283

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Wissenswertes zum Mietrecht: Kündigung bei rückständiger Mietkaution

Nahezu jeder Mietvertrag verpflichtet den Mieter eine Mietkaution zu erbringen. Es kommt dabei nicht selten vor, dass der Mieter die Sicherheitsleistung nicht rechtzeitig oder nicht vollständig aufbringen kann oder möchte.

Mietern ist gesetzlich das Recht eingeräumt, die Mietkaution in drei Raten zu zahlen.  Die erste Teilzahlung ist dabei zu Beginn des Mietverhältnisses zu leisten. Die weiteren Teilzahlungen werden zusammen mit den unmittelbar folgenden Mietzahlungen fällig.

Konnte der Vermieter lange Zeit das Mietverhältnis nur bei fehlenden Mietzahlungen kündigen, stellt seit der Mietrechtsreform 2013 eine rückständige Kaution ebenfalls einen Grund für eine außerordentliche, fristlose Kündigung dar. Als Voraussetzung für eine fristlose Kündigung muss der Kautionsverzug die Höhe von zwei Kaltmieten erreicht haben.

Einer vorherigen Abmahnung oder ein Abhilfeverlangen bedarf es für eine Kündigung wegen Kautionsrückstandes nicht. Der Mieter kommt auch ohne Mahnung in Zahlungsverzug, da die oben genannten Fälligkeiten der Kautionsraten gesetzlich in  § 551 II BGB geregelt sind.